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Technische Information zum Thema: Schwimmbadverfugung - Verarbeitung, Pflege, Sanierung - |
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Elastische Fugen im Unter- wasserbereich gehören zu den Dichtstoffen, welche einer extremen Bean- spruchung unterliegen. Aus diesem Grund ist bei der Auswahl und Verarbeitung des Materials mit der notwendigen Sorgfalt vorzugehen. Nur so erhält man eine funktionsfähige Fuge. Um den Anforderungen, die an eine elastische “Schwimmbadfuge” gestellt werden, Rechnung zu tragen, bietet die OTTO-CHEMIE das spezielle Schwimmbadsilicon OTTOSEAL® S 18 an. 1. Verarbeitung Erstens müssen die elas- tischen Fugen so angeordnet und dimensioniert werden, dass Bewegungen (Stauch- ung und Dehnung) bis maximal 25% der vorhand- enen Fugenbreite aufge- nommen werden können. Die Fugenbreite sollte dabei günstigerweise eine Breite von 10 bis 15 Millimeter besitzen. Eine z.B. 12 mm breite Fuge hätte somit eine praktische Bewegungsauf- nahme von 3 mm. Dabei ist zu beachten, dass die Fugen- tiefe auf 6 bis 8 Millimeter durch geeignetes Hinterfüll- material begrenzt wird. Damit das später einzubringende OTTOSEAL® S 18 nicht am Fugenboden haftet und es somit zu einer Dreiflanken- haftung kommt, sollte ent- weder eine PE-Folie, auf welcher der Dichtstoff nicht haftet oder eine geschlossen- zellige PE-Rundschnur, die mit dem Dichtstoff verträglich und auf keinen Fall wassersaugend sein darf, verwendet werden. Die OTTO-CHEMIE hat entsprechende PE-Rundschnüre mit ver- |
schiedenen Durchmessern im Sortiment (siehe Abb.1). Drittens sollten die nach den oben beschriebenen Vor- arbeiten trockenen Fugen- flanken speziell im späteren Unterwasserbereich mit der Otto-Chemie Grundierung 1218 behandelt werden. Es handelt sich dabei um eine einkomponentige Epoxidharz-Grundierung, die nach gründlicher Mischung mit einem Pinsel unverdünnt auf die Fugenflanken aufgetragen wird. Um Verunreinigungen zu vermeiden, sollten die Fugenränder vorher abgeklebt werden. Nach einer Ablüftezeit der Grundierung 1218 (siehe Technisches Datenblatt), kann nun das OTTOSEAL® S 18 unter Flankenandruck in die Fuge eingespritzt werden. Dabei ist besonders wichtig, dass vor der Hautbildung (ca. 6 Minuten) überschüssiger Dichtstoff mit einem ge- eigneten Werkzeug, welches vorher mit Glättmittel benetzt wurde, entfernt wird. Nach der Verfugung sollte das OTTOSEAL® S 18 vorzugs- weise 2 Wochen aushärten. 2. Pflege |
versehen. Dieser Schutz muss
allerdings durch die ständige Chlorzugabe zur Desinfektion des Wassers
unterstützt werden. |
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